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beim 23. Heidelberger Symposium 2011

Zweites Info-Treffen am Donnerstag, den 20. Mai, um 19:30 Uhr in unserem Clubbüro in der Luisenstraße 3 nähe Bismarckplatz.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

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Diskussion
Fortschritt und Religion
In der Diskussion Fortschritt und Religion sollen die Wechselwirkungen zwischen Religion und Fortschritt näher beleuchtet werden.
Zum einen wird es um den Fortschritt in den Religionen gehen. So haben die Erkenntnisse der Wissenschaft schon so manch eine Lehrmeinung der Kirche ins Wanken gebracht, vom Reliquienkult bis hin zur Stellung der Erde im Universum. Bleibt den Religionen also nur noch die Anpassung an die Veränderungen, die das Streben nach Fortschritt mit sich bringt? Und kann ein vormodernes Wertemodell in unseren Tagen überhaupt noch tragfähig sein? Hierbei soll auch herausgearbeitet werden, welche kulturellen Unterschiede sich zwischen den Religionen feststellen lassen. Manche Religionen wirken „fortschrittlicher“ als andere, d.h. enger an die gesellschaftliche Entwicklung gekoppelt.
Daran anknüpfend wird im zweiten Teil der Frage nachgegangen, ob es umgekehrt Auswirkungen der Religionen auf den Fortschritt einer Gesellschaft gibt. Einige scheinen den Fortschritt geradezu zu begünstigen, wie sich für Protestantismus vor allem in den Spielarten des Calvinimus und des Pietismus nachweisen lässt. Max Weber hielt den Protestantismus für die Hauptursache des Kapitalismus und damit des wirtschaftlichen Fortschritts. Dagegen wirken andere, wie der nicht durch einen Prozess der Aufklärung gegangene Islam, in Bezug auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eher fortschrittsverlangsamend. Dies gipfelt in der Fragestellung, ob sozialer Fortschritt von Religionen ausgeht oder gar gegen sie erkämpft werden muss.
 
Das Symposium

Vom 6. bis 8. Mai 2010 veranstaltet der HCWK auf dem Universitätsplatz Heidelberg und in den umliegenden Universitätsgebäuden bereits das 22. Heidelberger Symposium. Das Symposium zum Thema Fortschritt steht unter der Schirmherrschaft des Medizinnobelpreisträgers und Präsidenten des Deutschen Krebsforschungszentrums Prof. Dr. Dr. h.c. Harald zur Hausen sowie des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle.

Heidelberger Erklärung
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Der Club

Der Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur e.V. (HCWK) ist eine unabhängige, überparteiliche und fächerübergreifende Studenteninitiative an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, die Ausbildung an der Universität durch Praxisbezug und interdisziplinären Austausch zu ergänzen. Zu diesem Zweck organisiert der Club in Heidelberg seit 1989 jährlich ein mehrtägiges Symposium zu einem aktuellen Thema von gesellschaftlicher Relevanz.


Unser Dank gilt:
...und den vielen anderen Unterstützern, die das Symposium erst möglich gemacht haben.

Medienpartner:
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Das Heidelberger Symposium 2010 wurde in das Programm "Jugend in Aktion" der Europäischen Union aufgenommen. Das 20. Heidelberger Symposium 2008 wurde mit dem Titel "Ausgewählter Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet.